phantastische Geschichten & uralte Märchen

                                     

Das TEAM



 Karoline Brunner - 1922


"Die Türmerin"

Wir schreiben das Jahr 1922. Mein Name ist Karoline Brunner. Aber alle nennen mich nur „die Turm-Karlene“. Ich bin die Nachfolgerin meines Vaters und versehe meine Pflichten als Türmerin hoch oben auf dem Kirchturm. Dort oben sehe und höre ich so mancherlei – von Schuld, Tod und Verderben. Als Reisende zwischen den Zeiten komme ich, euch zu holen. 

 Lady in Black - 1804

 

"Morbide Märchen"

 genehmigt: Stadt Ludwigsburg, Benjamin Stoltenberg


Mein Name tut nichts zur Sache!

Woher ich komme, hat euch nicht zu interessieren. Wohin mich mein Weg treibt, weiß niemand zu sagen.

Aber erzählen kann ich - Geschichten von hier, Geschichten von früher, Geschichten von heute.

Und immer berichte ich über die Abgründe der Menschen, die hier gelebt haben.

 Elisabetha Gaßner - 1782

 "Am Galgen hängen sie!"


Bekannt bin ich als die schwarze Lies – meine Haare sind dunkel, meine Augen düster und meine Seele schwarz. Mein Geschäft ist die Beutelschneiderei, denn ich muss überleben. Mit Wonne weiß ich von allerlei Schurkereien zu berichten – manche „Jauner“ hatten Glück, viele fanden ein schlimmes Ende.


 Die weiße Frau

"Der Geist im Schlosspark"

genehmigt: Stadt Ludwigsburg, Benjamin Stoltenberg


Als leibhaftiger Geist irre ich durch die Welt, immer auf der Suche nach meinem Liebsten. Verflucht wurde ich, lange bevor das Schloss von Ludwigsburg erbaut wurde. Und also kann ich euch von einem Geschehnis berichten, bei dem der Teufel leibhaftig seine Hand im Spiel hatte.


Die Bürgerin Sophie Fechtner - 1742

 "Amouröses aus der Residenz Ludwigsburg"


Ich bin eine Bürgerin von Ludwigsburg - eine ordentliche Bürgerin! Eine moralisch integre Person.
Meine Familie wohnt hier, seit die Stadt vor 24 Jahren von Eberhard Ludwig gegründet wurde.
Damals war Ludwigsburg Residenz. Und alle nannten sie „Lumpenburg“. Weil hier die Unmoral herrschte!
Im Namen der Bürger dieser Stadt ist es meine Pflicht, ein Auge auf all diejenigen zu werfen, die es mit der Moral gar zu  locker nehmen.


 KLARA - 1730

 

"Markttreiben"


Als Dienstmagd beim Herrn Pfarrer muss ich fleißig sein. Ich darf nicht trödeln und ich darf nicht ratschen.
Aber wenn Ihr mir über den Markt folgen wollt, dann kann ich Euch schon ein wenig erzählen, denn ich kenne so manche Geschichte über die leckeren Dinge, die es auf dem Markt zu kaufen gibt. Und mit ein bisschen Glück können wir uns auch ein paar Kleinigkeiten auf der Zunge zergehen lassen. Aber haltet mich nicht von meiner Arbeit ab!!!


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